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Geschichten aus dem Motorradsattel

Grünes Band – Tag 0: Halbe Abreise

Geschrieben von: Josch

Für mich geht es heute schon los. Ich hole heute Abend den Transporter ab und fahre direkt zu Mark, damit wir morgen von dort los können.

Aus meinem Plan früh aufzustehen und alles vor der Arbeit zu erledigen wird nichts. Dafür war das Bett einfach zu gemütlich. Mit dem Packen bin ich noch nicht fertig. Es liegt zwar, bis auf die Klamotten, alles bereit auf dem Wohnzimmertisch, aber das muss noch in die Taschen und ein paar kleine Dinge muss ich noch erledigen, bevor ich die Wohnung länger alleine lassen kann.

Nach dem Aufstehen muss ich also direkt ins Büro. Es steht ein kleiner Workshop Tag an, was uns die Gelegenheit gibt nochmal (fast) das ganze Team zu sehen. Ich mache etwas früher Feierabend, um Zuhause noch alles fertig machen zu können. So langsam macht sich der Zeitstress bei mir breit.

Um 18 Uhr kommt Mark, um mein ganzes Gepäck mit dem Auto mitzunehmen. Ein letzter Kontrollgang durch die Wohnung, dann fahre ich los. Zuerst fahre ich noch bei einem Freund, meinen Zweitschlüssel zum Blumengießen vorbeibringen. Danach muss ich mich sputen, denn nach Navi komme ich erst 19:03 Uhr bei der Autovermietung an. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die länger Aufgaben, wenn man noch für 19 Uhr buchen kann.

Nach ein bisschen Schweiß, komme ich doch noch kurz vorher an. Statt einem Vito bekommen wir einen großen Sprinter. Da sollte das Lasti auf jeden Fall rein passen, der Vito war schon ziemlich knapp bemessen. Ausparken und durch die Stadt fahren ist dann doch eine Herausforderung für mich, da ich bestimmt seit einem Jahr nicht mehr auf 4 Rädern unterwegs war.

Zusammen fahren wir erstmal Lebensmittel für unterwegs einkaufen. Danach darf ich ihm mit einem Bier bei seinem Pack-Stress zuschauen. Es werden die Reste aus dem Kühlschrank weg gegrillt, als sich ein Nachbar dazu gesellt. Im Laufe des Abends fallen mir die ersten Dinge ein, die ich vergessen habe: der Dosenöffner und meine Fahrradhandschuhe. Naja, immerhin nichts Lebenswichtiges.

Nach ein paar Bier ist es auf einmal schon nach Mitternacht. Zu dritt verfrachten wir das Lasti in den Sprinter. Danach geht es in die Betten. Der Rest wird morgen eingeladen.

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